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Neue Bewässerungsmethode im Weinbau

Das Weingut Jurtschitsch testet ein neues Bewässerungssystem für Rebstöcke. Mit einer Unterflur-Tropfbewässerung sollen hohe Wassereinsparungen möglich sein.

Das Langenloiser Weingut Jurtschitsch setzt das System österreichweit erstmals in der Praxis ein. Die Schläuche sind langlebiger, da sie keiner UV-Strahlung ausgesetzt sind. Der Wartungsaufwand sei gering. „Das Wetter wird immer extremer, darauf müssen wir uns einstellen. Das Wasser wird meist dann knapp, wenn es die Weinstöcke am dringendsten brauchen“, so Stefanie Haselbach. 

In Ägypten und Portugal ist die Methode bereits erfolgreich im Einsatz. Die Vorteile liegen laut dem technischen Direktor Stefan Glaser darin, dass die Wurzel direkten Zugang zum Wasser  bekommt, da der Bewässerungsschlauch unterirdisch verlegt wird. An der Oberfläche verdunstet weniger Wasser, das Beikraut breite sich weniger aus. Im Wurzelbereich bilde sich eine große feuchte Blase, in der sich die Wurzeln in alle Richtungen ausbreiten können. Laut Glaser habe das Verlegen auch auf steinigem Boden gut funktioniert.

Tipps der Winzerin: „Es ist prinzipiell anzuraten, die Bewässerung gleich bei einer Neuauspflanzung anzulegen. Eine Installation während der Wachstumsperiode der Rebe ist nicht zu raten, da bei den Grabungsarbeiten in einer Tiefe von 30-40 cm viele für den Rebstock wichtige Wurzeln verletzt werden können. “
 
Quelle: topagrar.at    26.07.2013

Online unter:

http://www.topagrar.at/home/Neue-Bewaesserungsmethode-im-Weinbau-Bis-zu-30-Wasser-sparen-1210709.html

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